WG statt Wohnung – hier sparen Studenten bei der Miete photowind/shutterstock.com
Zusammen sind Studenten nicht nur weniger allein, sie zahlen in Wohngemeinschaften meistens auch viel weniger Miete als in Single-Wohnungen. Der... mehr ...
Interview: Was bringt das MINT-Kolleg der Universität Stuttgart?
Wer Mathematik, Informatik, eine Natur- oder Ingenieurwissenschaft studieren möchte, der kann an den Vorkursen oder den ein- bis zweisemestrigen... mehr ...
Der richtige Studienkredit Andrey_Popov/shutterstock.com
Ein Studium kostet richtig Geld – neben den Lebenshaltungskosten wie Miete, Versicherungen, Lebensmitteln und den mittlerweile fast... mehr ...
Ausbildung oder Studium? Robert Kneschke/shutterstock.com
Das letzte Schuljahr vergeht wie im Fluge. Wer das bedenkt, ist gut beraten, sich frühzeitig mit der Frage zu beschäftigen, wie es denn... mehr ...
Wie entwickeln sich die MINT-Studiengänge?
Immer mehr junge Leute nehmen ein Studium auf – besonders häufig in den zukunftsweisenden MINT*-Berufen. 2016 begannen insgesamt 867.472... mehr ...
(Duales) Studium Betriebswirtschaftslehre Bank Alexander Raths/shutterstock.com
Das grundständige Studienfach Bank, Finanzdienstleistungen vermittelt wissenschaftliches Grundlagenwissen in Betriebs­ und... mehr ...
Zukunft studieren - in Mecklenburg-Vorpommern!
Klar, man kennt den „Hohen Norden“, die Küste und vielleicht sogar Mecklenburg-Vorpommern (MV). Als Urlaubsziel – Fischbrötchen, Strandkörbe und... mehr ...
Duales Studium 2018 - wie ist die Lage?
Wer in Deutschland 2018 dual studieren möchte, ist gut beraten, sich nach einem BWL-Studium, am besten in Baden-Württemberg, NRW oder Bayern... mehr ...
Studium Bioinformatik wikimedia.org
Das grundständige Studienfach Bioinformatik vermittelt wissenschaftliches und praktisches Grundlagenwissen in Informatik, Mathematik und... mehr ...
Statt Kellnern: Studienkredite im Test gwolters/shutterstock.com
Die Zahl der 2016 abgeschlossenen Studienkredite liegt mit 44.000 deutlich unter dem Wert der vergangenen Jahre. Trotz durchweg seriös bewerteter... mehr ...
Was erwarten MINT-Studenten?
Differenzen zwischen den Generationen gab es schon immer. Das zeigt sich auch bei den sogenannten Generationen Y und Z. Hier gibt es deutliche... mehr ...
Studium Informatik gopixa/shutterstock.com
Das grundständige Studienfach Informatik vermittelt wissenschaftliches und praktisches Grundlagenwissen in den Bereichen Entwicklung, Einsatz... mehr ...
Erste Orientierung zum Studium Tyler Olson/shutterstock.com
Wenn Ihnen klar ist, wo Ihre Stärken liegen, was Sie interessiert und dass Sie sich in ein Studium stürzen wollen, ist der erste,... mehr ...
Studium Versicherungsbetriebswirtschaft Andrey_Popov/shutterstock.com
Das grundständige Studienfach Versicherungsbetriebswirtschaft vermittelt wissenschaftliches Grundlagenwissen in Allgemeiner und Spezieller... mehr ...
Die Top- und die Flop-Branchen für Berufseinsteiger mit Bachelor TunedIn by Westend61/shutterstock.com
Mit welchen Jahresgehältern können Berufseinsteiger mit einem akademischen Abschluss rechnen? Das Hamburger Vergleichsportal Gehalt.de hat 13.006... mehr ...
Einstiegsgehälter für Absolventen nach dem Studium shutterstock.com
Studieren lohnt sich. Denn Akademiker verdienen im Schnitt 35 Prozent mehr als Berufstätige ohne Hochschulabschluss. Doch auch unter Absolventen... mehr ...
Zulassung, Fächerauswahl, Uniwechsel, Abschluss & Dauer – Fragen über... Antonio Guillem/shutterstock.com
Was für Hochschularten gibt es in Deutschland? Rund die Hälfte aller Hochschulen in Deutschland sind Fachhochschulen, ein Viertel sind... mehr ...
Welche Abschlüsse gibt es überhaupt? pixabay.com
Bis zum Jahr 2010 sollten sämtliche Studiengänge an deutschen Hochschulen auf das europaweit einheitliche Bachelor-/Master-System umgestellt sein.... mehr ...
Vor- und Nachteile - Universität, Fachhochschule und Duales Studium im... Lisa F. Young/shutterstock.com
Umsonst ist der Tod... und der kostet bekanntlich das Leben. Wenn Sie studieren möchten, dann muss Ihnen klar sein, dass Sie dafür gehörig „in die... mehr ...
Das Studienstipendium Africa Studio/shutterstock.com
Ein Studienstipendium ist eine Förderung (finanziell, ideell) für eine Person, die studiert. Stipendien werden zumeist von Stiftungen... mehr ...
prev
next

teaser quickstarter

Welche Abschlüsse gibt es überhaupt?

Bis zum Jahr 2010 sollten sämtliche Studiengänge an deutschen Hochschulen auf das europaweit einheitliche Bachelor-/Master-System umgestellt sein. Das ist ein wesentlicher Bestandteil einer von 29 europäischen Nationen im italienischen Bologna unterzeichneten Deklaration mit der Absicht, einen gemeinsamen Hochschulraum zu schaffen.

Ziel dieses sog. „­Bologna-Prozesses“ ist es, ein zweistufiges System leicht verständlicher, vergleichbarer Studienabschlüsse (undergraduate/graduate) und ein Leistungspunktesystem einzuführen, die Mobilität durch Beseitigung von Mobilitätshemmnissen, sowie die europäische Zusammenarbeit in Qualitätssicherung und Hochschulausbildung zu fördern. Bei der Umstellung auf das zweistufige Bachelor-/Master-System ging es auch darum, Studierenden einen schnelleren Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen, denn bereits mit einem Bachelor-Abschluss ist der Berufseinstieg möglich. Die weitere wissenschaftliche Qualifizierung erfolgt später ggf. durch den Erwerb eines Masters oder, als dritte Stufe, durch eine Promotion.

Die Umstellung auf das Bachelor-/Master-System (BA-/MA-System) ist allerdings bis heute noch nicht überall vollständig vollzogen. Insgesamt gibt es also derzeit (noch) folgende Abschlüsse:

shutterstock 17831110shutterstock.com

Bachelor:In der Regel nach drei, spätestens aber nach vier Jahren erwirbt man einen Bachelor-Abschluss. Bachelor-Abschlüsse sind berufsqualifizierend gestaltet und meist sehr praxisorientiert, um einen direkten Berufseinstieg zu ermöglichen und werden sowohl an Fachhochschulen, als auch an Universitäten erworben.

Master: Das Master-Studium schließt sich an den Bachelor an, muss aber nicht direkt danach absolviert werden, sondern ist auch nach mehreren Jahren Berufserfahrung möglich. Es dient zur Vertiefung des Fachwissens und dauert i.d.R. ein bis zwei Jahre. Auch der Master ist an Fachhochschulen wie an Universitäten zu erwerben.

Diplom: Studiengänge mit Diplomabschlüssen sind stark rückläufig; in den Bereichen Technik, Wirtschaft, Sozialwesen, Design und Naturwissenschaften gibt es nur noch sehr vereinzelt die Möglichkeit, auf Diplom zu studieren. Diplome schließen nach ca. drei bis vier Jahren das Studium ab. Fachhochschul-Diplome sind mit dem Zusatz (FH) gekennzeichnet. Der diplomierte Ingenieur, kurz Dipl.-Ing., stirbt also aus.

Magister: Wie bei den alten Diplomabschlüssen ist die Immatrikulation in Magisterstudiengänge überwiegend eingestellt. Der Magister Artium ist ein universitärer Abschluss vor allem in den Sprach-, Kultur und teilweise den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Auch für Magisterstudiengänge kann man sich nur noch sehr vereinzelt immatrikulieren.

Staatsexamen werden bundesweit nach staatlichen Prüfungsordnungen abgelegt und betreffen die Fächer Human-, Zahn- und Tiermedizin, Pharmazie, Lebensmittelchemie und Rechtswissenschaften, in vielen Bundesländern auch das Lehramtsstudium. Die Studiengänge Rechtswissenschaften und Lehramt schließen mit dem ersten Staatsexamen ab; das zweite Staatsexamen muss nach Beendigung des sogenannten Vorbereitungsdienstes (­Referendariat) abgelegt werden.

Promotionen sind nur an Universitäten möglich. Bis auf wenige Ausnahmen ist die Promotion Voraussetzung für eine wissenschaftliche Laufbahn; Bedingung ist in der Regel einer der Hochschulabschlüsse Master, Diplom, Magister oder Staatsexamen. Theoretisch kann man auch mit einem Bachelor-Abschluss promovieren, da dieser dem FH-Abschluss gleichgestellt ist und einige Universitäten besonders fähigen FH-Absolventen die Promotion ermöglichen. Zum Abschluss einer Promotion ist eine Doktorarbeit zu schreiben, was meist mehrere Jahre dauert.

Was heißt eigentlich B.A., B.Sc. oder B.Eng.?

Die Abkürzungen stehen für die Art des Abschlusses, sprich den Akademischen Grad, der beim Absolvieren eines Studiengangs erreicht wird. Die Abkürzungen bestehen aus zwei Teilen: B. bzw. M. steht für den Grad des Bachelors oder Masters, A., Sc. oder Eng. für die jeweilige Studienrichtung.

B. A.:    Bachelor of Arts
    Absolventen der Sozial-, Sprach-, Kultur-, Informations-  und Wirtschaftswissenschaften

B. Sc.:    Bachelor of Science
    Absolventen der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Natur- und Technik- bzw. Ingenieurwissenschaften), Wirtschaftswissenschaften und Psychologie

LL. B.:    Bachelor of Laws
    Absolventen der Rechtswissenschaften

B. Ed.:    Bachelor of Education
    Absolventen des Lehramtsstudiums

B. Eng.:    Bachelor of Engineering
    Absolventen der Ingenieurwissenschaften

An Kunst- und Musikhoch-schulen kommen außer dem Bachelor of Arts folgende Abschlussbezeichnungen hinzu:

B. F. A.:    Bachelor of Fine Arts
    Absolventen der Studiengänge zur (bildenden) Kunst

B. Mus.:    Bachelor of Music)
    Absolventen musischer Studiengänge

B.M.A.:    Bachelor of Musical Arts
    Operngesang

Analog dazu bauen sich auch die Abkürzungen der Masterstudiengänge auf: M.A., M.Sc., LL.M., M.Ed. usw. Darüber hinaus gibt es noch den MBA, den Master of Business Administration für weiterbildende und nicht-konsekutive Masterstudiengänge. Nicht-konsekutiv ist ein Masterstudiengang dann, wenn es keine Rolle spielt, aus welchem Fach der zuvor absolvierte (Bachelor)-Studiengang stammt, da kein Vorwissen erforderlich ist.