Die Bewerbungsmappe - Der erste Eindruck zählt Lisa S./shutterstock.com
Leider ist es heutzutage keine Seltenheit, dass auf einen ausgeschriebenen Ausbildungsplatz Hunderte, bei großen Firmen sogar tausend oder mehr... mehr ...
Die Bewerbung per Email - "Sie haben Post" Photosani/shutterstock.com
Natürlich, so ziemlich jeder ist heute drin im Internet – wenn nicht mit einem eigenen Zugang, dann bei Freunden, in der Schule oder... mehr ...
Was tun bei vielen Absagen? Phovoir/shutterstock.com
Da haben Sie viel Zeit und Mühe in Ihre Bewerbungsunterlagen gesteckt, genau geprüft, ob das Unternehmen für Sie in Frage kommt, das... mehr ...
Das Bewerbungsfoto - "say cheese" Andrey_Popov/shutterstock.com
Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte – ­knapper lässt sich das Gewicht Ihres Bewerbungsfotos nicht beschreiben.Bevor in der Personalabteilung... mehr ...
Die große Flatter? Expertentipps gegen Prüfungsangst Stokkete/shutterstock.com
Von einem guten Schulabschluss hängt die weitere berufliche Karriere ab. Viele Schülerinnen und Schüler stehen daher besonders im letzten Schuljahr... mehr ...
Was ist beim Vorstellungsgespräch erlaubt (und was nicht)? wavebreakmedia/shutterstock.com
Wer sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet, weiß meist nicht, was im Job-Interview passieren wird. Neben den fachlichen... mehr ...
Was passiert im Assessment-Center? Jeder gegen jeden? Alan Bailey/shutterstock.com
Nicht selten setzen Unternehmen bei der Personalauswahl ein Assessment-Center (AC) ein (von englisch to assess = beurteilen, auf Deutsch etwa... mehr ...
Was Sie bei der Online-Bewerbung wirklich beachten sollten Phovoir/shutterstock.com
Die Bewerbung ist und bleibt ein viel diskutiertes Thema. Daran hat auch der Erfolg der Online-Bewerbung kaum etwas geändert. Noch immer halten sich... mehr ...
Die Bewerbung über ein Bewerberportal AjFile/shutterstock.com
Die Menge an Bewerbungen, die so mancher Link oder sogar die eigene Mail-Adresse in einer Stellenanzeige im Internet erzeugt, hat schon so manchen... mehr ...
Der „frisierte“ Lebenslauf - Was ist erlaubt und was nicht? Lisa A/shutterstock.com
Es muss gar nicht die zusammenkopierte Promotion sein – im Lebenslauf sind die Grenzen zwischen geschickter Selbstdarstellung und verbotener... mehr ...
Der Lebenslauf - Alles auf einen Blick FocalPoint/shutterstock.com
Schon irgendwie fies: Da sollen Sie Ihr ganzes bisheriges Leben auf einem Blatt unterbringen. Tabellarisch, ohne Schnörkel und... mehr ...
Die größten Fehler bei der Bewerbung shutterstock.com
Rechtschreibfehler, falsch recherchierte Ansprechpartner, zu große Dateien: Laut Personalverantwortlichen bringen sich bis zu 75% aller... mehr ...
planet-beruf.de macht mobil: neue Optik und Inhalte
Ab sofort ist das Portal der Bundesagentur für Arbeit bequem auf mobilen Geräten erreichbar: Im frischen Look werden bewährte und... mehr ...
Das Vorstellungsgespräch - Jetzt kommt`s drauf an g-stockstudio/shutterstock.com
„Und laden wir Sie ganz herzlich zu einem persönlichen Gespräch am kommenden Donnerstag…“ Geschafft! Geschafft? Was... mehr ...
prev
next

teaser quickstarter

Die Suche nach Ausbildungs- und Studienplätzen im Internet

watcharakun/shutterstock.com watcharakun/shutterstock.com

Das Thema Stellen(anzeigen), Jobsuche, Aus- und Weiterbildung ist einer der größten Bereiche im Internet. Entsprechend groß ist das Angebot zu nahezu jedem Problem. In den letzten Jahren haben sich im www einige marktbeherrschende Jobbörsen durchgesetzt, die eine echte Hilfe sind. Die wesentlichen Vorteile dieser großen Börsen: Die schiere Menge an Angeboten kann keine noch so große Tageszeitung bieten. In der Regel ist eine Auswahl nach Branche oder sogar Beruf, Ort, Art der Tätigkeit bzw. Ausbildung und weiteren Kriterien möglich. Dies ermöglicht eine maßgeschneiderte Suche. Aber suchen Sie erst mal eher grob, wer gleich eine Ausbildung zum Hubschrauberpilot auf der Insel Rügen sucht, wird eventuell nicht fündig. Viele Inserate verfügen über einen direkten Link zur Homepage des jeweiligen Unternehmens – so können Sie sich gleich einen ersten Eindruck verschaffen. Außerdem werden die großen Börsen regelmäßig gepflegt – die Angebote sind also aktuell.

Einige Börsen bieten außerdem die Möglichkeit, ein persönliches Suchprofil anzulegen. Sie bekommen dann per Email alle auf Ihre Anforderungen zutreffenden neuen Angebote; bequemer und schneller geht es nicht! Aber auch hier gilt: Fassen Sie Ihr Raster nicht zu eng; lieber täglich zehn Angebote durchsehen und neun nicht wirklich passende löschen als jeden Tag eine eigentlich auch attraktive Alternative zu verpassen! Außerdem haben die großen Börsen eine Vielzahl von interessanten Artikeln, Hinweisen und Tipps auf ihren Seiten – unter Stichworten wie „Karriere-Journal“, „Karriere-Tipps“ oder auch „Für Bewerber“ finden sich häufig Informationen zu nahezu jedem Thema, dass die Jobsuche, Bewerbung und manchmal sogar das Vorstellungsgespräch betrifft.

Neben den allgemeinen Börsen gibt es jede Menge auf Ausbildung, Studium, bestimmte Industriezweige sogar bestimmte Berufe spezialisierte Seiten im Netz. Hier helfen Suchmaschinen – eine kombinierte Suche nach Stichworten wie „Ausbildung“ und „Verkäufer“ und z. B. „Reutlingen“ führt zu entsprechenden Übersichten oder sogar direkt zu passenden Ausbildungsplätzen. Eine gute Möglichkeit der Suche bieten auch Branchenverzeichnisse wie www.branchen-info.net, www.gelbeseiten.de oder www.dbvz.de

Achtung „Trittbrettfahrer“:

Leider sind in letzter Zeit etliche neue Anbieter hinzugekommen, die die Idee einer Börse „verwässern“: Statt die im Original auf der eigenen Website von den suchenden Unternehmen eingestellten Angebote auszuweisen, suchen diese Metabörsen automatisiert durch Programme wie „Crawler“ oder „Spyder“ andere Websites im Internet nach Inseraten ab – mal besser, mal schlechter. Vermeintlicher Vorteil: Die Auswahl an Stellen ist natürlich auf den ersten Blick viel größer. Und man spart sich selbst die Suche auf unterschiedlichen Plattformen.

Allerdings überwiegen die Nachteile:

Links auf Stellenanzeigen oder direkt auf die Karriereportale der Unternehmen sind oft veraltet oder funktionieren gar nicht (immer mehr Stellenportale schützen sich durch technische Maßnahmen gegen diese automatisierten Suchen). Die Suche ist nicht intelligent – wo immer in einer Stellenanzeige das Wort „Ausbildung“ auftaucht, wird ein Treffer angezeigt. Und im dümmsten Fall bewirbt man sich mit Bezug auf eine Börse, auf der das ausbildende Unternehmen gar keine Stellenanzeige geschaltet hat.Generell empfehlenswert sind die Internetangebote von Kammern und Verbänden wie den Industrie- und Handelskammern - jede Mene Links finden Sie am Ende des Artikels. Diese Angebote sind immer vertrauenswürdig und in der Regel auch einigermaßen aktuell, da sie in der Regel von den Firmen gepflegt werden, die die freien Stellen auch anbieten. Dazu kommt, dass immer mehr Ausbildungsplatzbörsen auf diesen Seiten angeboten werden - häufig mit kompletten Kontaktadressen und fast immer mit einem direkten Link auf das jeweilige Unternehmen. Also: einfach einmal „Verband Chemische Industrie“ googeln - mit wenigen Klicks landen Sie auf einer Datenbank mit Ausbildungsplätzen; selektierbar nach Berufen oder Bundesländern.

Gute Seiten, schlechte Seiten...

shutterstock 306286838Andrey_Popov/shutterstock.com

Natürlich finden sich unter all den Angeboten im wäwäwä auch eine ganze Menge schwarzer Schafe im Netz. Generell sollten Sie sich bei allen Angeboten, bei denen Sie unsicher sind, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ansehen. Die sind häufig ganz unten und ganz klein auf der Seite versteckt, extrem klein gedruckt und ziemlich lang(weilig). Sind diese AGB versteckt oder gar nicht vorhanden: Finger weg von der Seite! Wichtig außerdem: Von wem kommt die Seite eigentlich? Unter „Impressum“, „Kontakt“, manchmal auch „Über uns“ sollte klar erkenntlich sein, wer das Angebot ins Netz gestellt hat. Verbände, Behörden, große Unternehmen oder z.B. Medien wie SPIEGEL oder Süddeutsche Zeitung sind einfach vertrauenswürdiger als andere Quellen. Können Sie nicht zweifelsfrei erkennen, wer der Absender der Seite ist oder kommt Ihnen etwas dubios vor: Finger weg!

Generell gilt:

Nur die Angaben machen, die auch notwendig sind – freie Lehrstellen können auch ohne Speicherung Ihrer Handynummer gesucht werden. Die Emailadresse sollten Sie nur angeben, wenn klar ist, was Sie per Email bekommen. Wo Sie wohnen und wie alt Sie sind, ist unwichtig, wenn Sie nicht ausdrücklich etwas kostenpflichtig bestellt haben, was per Post verschickt wird. Ihre Kontoverbindung sollten Sie überhaupt nicht angeben – seriöse Angebote sind entweder kostenlos oder Sie bekommen die Möglichkeit, eine Bestellung per Überweisung oder z.B. Paypal zu zahlen.

Auch wichtig:

Die Aktualität spielt gerade bei Stellenanzeigen eine große Rolle! Ist nicht klar erkennbar, von wann die vermeintlich freien Ausbildungsplätze eigentlich sind, gilt ebenfalls:  Finger weg!

Wir haben Seiten gefunden, auf denen zum Beispiel so genannte Lehrstellenprofile bereits um 24:00 Uhr des Tages der Anmeldung automatisch zu einem 24monatigen Abo für insgesamt 168,– € führten. Diese Informationen gibt es besser und umsonst auf der Seite der Agentur für Arbeit (www.arbeitsagentur.de).

Wir halten auch nichts davon, sich per kostenpflichtiger SMS über freie Lehrstellen informieren zu lassen, zumal wenn nicht ersichtlich wird, wie aktuell die Angebote eigentlich sind. Und können Sie sich vorstellen, wie eine Bewerbung per SMS überzeugen soll?

Auch der kostenpflichtige Download so genannter elektronischer Bewerbungsmappen hat uns nicht überzeugt. Zum einen sind die Preise für eine Handvoll Musterbriefe und Formatvorlagen recht happig, zum anderen sollte eine Bewerbung ja gerade durch eine individuelle Gestaltung überzeugen und nicht wie eine unpersönliche Massensendung aussehen. Der ebenfalls im Netz angebotene Scanservice, also das Scannen bzw. Digitalisieren von Vorlagen wie Zeugnissen oder Fotos für elektronische Bewerbungen ist teuer – besser und günstiger bekommen Sie das in der Regel z.B. im CopyShop oder manchen Fotostudios vor Ort. Und richtig ärgerlich wird es, wenn Angebote dieser Art eine (unkündbare) Vertragslaufzeit von 12 oder sogar 24 Monaten haben bzw. sich automatisch verlängern.

Jede Menge Links zu Behörden, Verbänden und nach Branchen finden Sie hier.