Interview mit einem Studienabbrecher
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Entwicklung der tariflichen Ausbildungsvergütungen 2017
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Die beliebtesten Ausbildungsberufe unter Männern und Frauen pixabay.com
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Orientierung per Praktikum
Der Begriff Praktikum (Plural: Praktika) bezeichnet eine auf eine bestimmte Dauer ausgelegte Vertiefung zuvor erworbener theoretischer Kenntnisse in... mehr ...
www.arbeitsagentur.de reloaded
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Lernstress ade, Abitur in der Tasche: viele Schulabgänger planen, fernab touristischer Pfade die Welt zu erkunden. Vor allem Freiwilligenprojekte im... mehr ...
Ich bin dann erstmal weg – Alternativen zu Ausbildung und Studium
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Persönlichkeitstests im Internet Milles Studio/shutterstock.com
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Neues Orientierungstool der Agentur für Arbeit
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Ausbildung oder Studium - was ist das Richtige für mich?
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Das letzte Schuljahr ist angebrochen. Noch ein paar Monate und das Thema „Schule“ ist Geschichte. Und nun? Auch wenn so mancher darauf... mehr ...
Auf der Ausbildungsmesse pixabay.com
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Welcher Auslandsaufenthalt passt zu wem? Foto: Carl-Duisburg-Centren
Immer mehr Schüler nutzen die Zeit nach dem Abi für einen Auslandsaufenthalt. Doch wohin soll es gehen und zu welchem Zweck? Hilfe leisten oder doch... mehr ...
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Persönlichkeitstests im Internet

Milles Studio/shutterstock.com Milles Studio/shutterstock.com

Im Internet gibt es ja eigentlich alles - da findet man doch bestimmt auch Seiten, die mir ganz schnell und ganz sicher sagen, welche Ausbildung oder welches Studium perfekt passen. Oder nicht? Ja und nein. www.was-kann-ich.de war bei Redaktionsschluss zwar noch nicht vergeben; aber natürlich wird auch das Thema Ausbildung im World Wide Web von einer unüberschaubaren Anzahl guter (und schlechter) Seiten bedient. Die Google-Suche nach „Ausbildung Hundefriseur“ ergibt „66.900 Treffer“ - und www.ausbildung-zum-hundefriseur.de gibt es wirklich...

Natürlich stößt man nach etwas Sucherei auch auf Seiten, die „mit ein paar Klicks“ oder „in wenigen Minuten“ eine „Persönlichkeitsanalyse mit darauf basierter Berufsempfehlung“ anbieten. Das Problem dabei: Der geneigte Kandidat wird nach verhältnismäßig wenigen Kriterien und meist ohne Abstufungsmöglichkeiten („Sind Sie kreativ? Ja/Nein“) in eine Art Raster gepresst – die vorgeschlagenen Berufe werden dann aus mehr oder weniger umfangreichen (und aktuellen) Datenbanken ermittelt. Aber ebenso wenig wie die Frage nach z.B. den Qualitäten eines Menschen als Ehepartner („Sind Sie reif für das Jawort? - Die Antwort nach nur 12 Fragen!“) schnell zu beantworten ist, kann mit ein paar vorgegebenen Antworten eine zutreffende Berufsqualifizierung ermittelt werden.

Die Stiftung Warentest hat 10 Online-Tests unter die Lupe genommen und kommt zum gleichen Ergebnis: Bin ich durchsetzungsfähig, verlässlich oder kommunikativ? Viele Menschen möchten mehr über ihre verborgenen Potenziale erfahren. Im Internet gibt es Persönlichkeitstests, die den Eindruck erwecken, das ginge einfach, schnell und mit nur wenigen Mausklicks. Mehr als interessante Denkanstöße liefern sie aber oft nicht. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach der Prüfung von zehn Online-Eignungstests.

Die Tests sollen bei der persönlichen Karriereplanung oder beruflichen Neuorientierung helfen, die meisten sind kostenlos. Einige Angebote kosten zwischen 13 und 89 €. Neben drei „mangelhaften“ Anbietern schnitten im Test nur zwei „gut“ ab. Beide Testsieger sind kostenpflichtig.

Wissenschaftliche Prüfung und Selbstversuch

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Die ausgewählten Online-Persönlichkeitstests richten sich an Menschen, die sich beruflich um- oder neuorientieren wollen. Sie basieren überwiegend auf einer Selbsteinschätzung des Benutzers: Er gibt zum Beispiel an, wie sehr bestimmte Aussagen oder Fragen seiner Ansicht nach auf ihn zutreffen. Wie üblich, wurden die Tests von den Weiterbildungs-Experten der Stiftung Warentest wissenschaftlich geprüft und mit Qualitätsurteilen benotet. Parallel zur Untersuchung hat eine test.de-Redakteurin die unterschiedlichen Persönlichkeitstests im Selbstversuch ausprobiert und schildert aus ihrer Sicht deren Stärken und Schwächen.

Ergebnisse oft knapp und wenig aussagekräftig

Die Tests sind einfach durchzuführen und meist schnell gemacht: Manchmal reichen ein paar Mausklicks, und die Sache ist nach fünf bis zehn Minuten erledigt. Der längste Test dauert jedoch zwei Stunden. Er fragt nämlich zusätzlich kognitive Fähigkeiten ab. Das heißt: Der Nutzer muss rechnen, sein logisches Denkvermögen und sein Textverständnis unter Beweis stellen. Was die Angaben bedeuten, erfährt der Nutzer anschließend in der Auswertung – allerdings nur selten gut und angemessen ausführlich. Das größte Manko der getesteten Persönlichkeitstests ist die Ergebnisdarstellung. Die ist manchmal äußerst kurz geraten und aufgrund schwammiger Formulierungen in einigen Fällen für den Nutzer zudem wenig aussagekräftig. Ein Test bietet Vergleiche mit berühmten Persönlichkeiten wie Mutter Teresa, George Clooney oder Wladimir Putin an. Wie der Anbieter zu der Einschätzung kommt, die VIPs entsprächen einem bestimmten Typ, ist allerdings fragwürdig.

Manchen Persönlichkeitstests fehlt ein Konzept

Damit ein Persönlichkeitstest überhaupt verlässliche Aussagen über die Eigenschaften des Nutzers treffen kann, muss dem Charakter-Check ein solides wissenschaftliches Konzept zugrunde liegen. Dieses haben die Weiterbildungsexperten der Stiftung Warentest jeweils begutachtet – sofern sie vorlagen. Bei einigen Angeboten fehlte eine solche Grundlage offenkundig. Von den betreffenden Persönlichkeitstests ist auf jeden Fall abzuraten. Die Checkliste der Weiterbildungsexperten der Stiftung Warentest hilft Ihnen zu erkennen, was einen guten Persönlichkeitstest ausmacht.

Kein Ersatz für die professionelle Karriereberatung

Bedenken sollten Nutzer von Online-Persönlichkeitstests grundsätzlich: Eine professionelle Karriereberatung – sei es online oder persönlich, bei einem Coach zum Beispiel – ersetzen die Online-Persönlichkeitstests nicht. Die Resultate können nur erste Denkanstöße sein. Die vollständigen Testergebnisse sind online unter www.test.de/persoenlichkeitstests abrufbar.