Orientierung per Praktikum
Der Begriff Praktikum (Plural: Praktika) bezeichnet eine auf eine bestimmte Dauer ausgelegte Vertiefung zuvor erworbener theoretischer Kenntnisse in... mehr ...
Ein Ausbildungsplatz über Facebook? scyther5/shutterstock.com
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Was will und kann ich werden? Luis Louro/shutterstock.com
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Die beliebtesten Ausbildungsberufe unter Männern und Frauen pixabay.com
Jungs spielen mit Autos und Mädchen mit Puppen… Spitzenreiter in der Rangliste der Ausbildungsberufe nach Neuabschlüssen ist der Beruf... mehr ...
planet-beruf.de macht mobil: neue Optik und Inhalte
Ab sofort ist das Portal der Bundesagentur für Arbeit bequem auf mobilen Geräten erreichbar: Im frischen Look werden bewährte und aktuelle Themen... mehr ...
Auf der Ausbildungsmesse pixabay.com
Eine von vielen Möglichkeiten, mehr über einen angestrebten Beruf oder Studiengang zu erfahren, einen Ausbildungsbetrieb oder eine Universität zu... mehr ...
Ausbildung oder Studium - was ist das Richtige für mich?
Das letzte Schuljahr vergeht wie im Fluge. Wer das bedenkt, ist gut beraten, sich frühzeitig mit der Frage zu beschäftigen, wie es denn nach dem... mehr ...
Persönlichkeitstests im Internet Milles Studio/shutterstock.com
Im Internet gibt es ja eigentlich alles - da findet man doch bestimmt auch Seiten, die mir ganz schnell und ganz sicher sagen, welche Ausbildung... mehr ...
Interview mit einem Studienabbrecher
Jörn Saenger studierte 16 Semester, bevor er sich dazu entschloss, eine duale Ausbildung zu beginnen. Zwei Jahre später ist er der jahrgangsbeste... mehr ...
Die Suche nach freien Ausbildungs- und Studienplätzen pixabay.com
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Lernstress ade, Abitur in der Tasche: viele Schulabgänger planen, fernab touristischer Pfade die Welt zu erkunden. Vor allem Freiwilligenprojekte im... mehr ...
Neues Orientierungstool der Agentur für Arbeit
Im letzten Schuljahr soll alles gleichzeitig passieren: Pauken für die Abschlussprüfungen, entscheiden wie’s nach der Schule weitergeht, neben dem... mehr ...
Ich bin dann erstmal weg – Alternativen zu Ausbildung und Studium
Sie wissen noch nicht so genau, wo es beruflich hingehen soll? Sie möchten sich nach dem Schulabschluss-Stress eine Auszeit gönnen und den Kopf... mehr ...
www.arbeitsagentur.de reloaded
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Entwicklung der tariflichen Ausbildungsvergütungen 2017
Die tariflichen Ausbildungsvergütungen sind im Jahr 2017 im bundesweiten Durchschnitt um 2,6 % gestiegen. Der Vergütungsanstieg fiel damit deutlich... mehr ...
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Das Thema Stellen(anzeigen), Jobsuche, Aus- und Weiterbildung ist einer der größten Bereiche im Internet. Entsprechend groß ist das... mehr ...
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Immer mehr Schüler nutzen die Zeit nach dem Abi für einen Auslandsaufenthalt. Doch wohin soll es gehen und zu welchem Zweck? Hilfe leisten oder doch... mehr ...
IHK Karlsruhe unterstützt bei der Ausbildungsplatzsuche
Nach der Schule muss es nicht immer ein Studium sein. Eine duale Ausbildung zu beginnen, ist mehr als eine Alternative. Sie eröffnet viele... mehr ...
Studium Ja oder Nein? Andrey_Popov/shutterstock.com
Das letzte Schuljahr ist angebrochen. Noch ein paar Monate und das Thema „Schule“ ist Geschichte. Und nun? Auch wenn so mancher darauf... mehr ...
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Alternativen zu Ausbildung und Studium

MANDY GODBEHEAR/shutterstock.com MANDY GODBEHEAR/shutterstock.com

Sie wissen noch nicht so genau, wo es beruflich hingehen soll? Sie möchten sich nach dem Schulabschluss-Stress eine Auszeit gönnen und den Kopf freibekommen, auch um sich über die eigenen Perspektiven klarzuwerden? Kein Problem: Es gibt Möglichkeiten zuhauf, die Zeit nach der Schule sinnvoll zu nutzen, statt sofort in eine Ausbildung oder ein Studium zu starten.

Freiwilligendienste

Worum geht´s?

Die Hauptmotivation für die Freiwilligendienste ist, sich für andere zu engagieren und Gutes zu tun. Voraussetzung ist ein Mindestalter von 16 Jahren und die Erfüllung der Vollzeitschulpflicht; die Altersgrenze beträgt 27 Jahre. Damit kommt ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) oder der Bundesfreiwilligendienst (BFD) sowohl für Realschul-Absolventen, als auch für Abiturienten in Betracht.

Das FSJ dauert in der Regel 12 Monate und beginnt zumeist am 1. August oder am 1. September eines Jahres. Die Mindestdauer beträgt 6 Monate, die Höchstdauer beträgt 18 Monate. Träger des FSJ sind anerkannte Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege auf Landesebene wie Deutsches Rotes Kreuz, Arbeiter Samariter Bund oder auch die Arbeiterwohlfahrt. Das FSJ wird etwa in einer Kindereinrichtung, einer Pflegestation, beim Sportverein oder in einem Museum abgeleistet; ein FÖJ dagegen zum Beispiel bei einem Tierschutzverein, einer Umweltstiftung oder in einem landwirtschaftlichen Betrieb. FSJ und FÖJ können auch im Ausland geleistet werden.

Freiwillige im FSJ/FÖJ sind grundsätzlich gesetzlich sozialversichert; um Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen-, Renten- und Unfallversicherung muss man sich also nicht kümmern. Daneben besteht bis zum 25. Lebensjahr ein Anspruch auf Kindergeld und alle daran geknüpften Folgeleistungen. Während des Einsatzes erhalten die Freiwilligen normalerweise ein Taschengeld (bis 336 Euro pro Monat); Unterkunft und Verpflegung sind grundsätzlich frei.Im Jahr 2011 wurde der BFD als Ersatz für den Zivildienst eingeführt; die Voraussetzungen sind praktisch gleich. Im Gegensatz zu FSJ oder FÖJ besteht aber keine Altersbeschränkung. Hier ist der Träger die Bundesrepublik Deutschland; die Einsatzmöglichkeiten sind ähnlich wie bei FSJ und FÖJ, aber ergänzt um die Bereiche Behindertenhilfe, Integration, Zivil- und Katastrophenschutz.  

Was tun?

Die Möglichkeiten sind extrem vielfältig. Eine gute Informationsquelle sind die Webseiten www.pro-fsj.de und www.bundesfreiwilligendienste.de. Wer für seinen Freiwilligendienst ins Ausland möchte: Die Europäische Union fördert gemeinnützige Projekte in 37 Ländern; grundsätzlich ist ein weltweiter Einsatz möglich, in manchen Ländern liegt das Mindestalter aber bei 18 Jahren. Infos finden Sie unter http://europa.eu/youth/volunteering/evs-organisation_de

Bitte beachten:

Wie immer gilt: Wer rechtzeitig aktiv wird, hat die Nase vorn. Kein Terminstress und mehr Auswahl sind die Hauptvorteile; man sollte deshalb rund ein Jahr vor dem geplanten Start beginnen, sich konkret zu informieren, denn für das Bewerbungsverfahren ist mindestens ein halbes Jahr einzuplanen, bei Stellen im Ausland kann der Vorlauf noch länger sein. Wer sich kurzfristig für ein FSJ oder FÖJ entscheidet, kann aber Glück haben, denn natürlich kommt es immer wieder vor, dass jemand abspringt.

Work and Travel

Worum geht´s?

shutterstock 334631582Kotin/shutterstock.com

Hier geht es weniger darum, Gutes zu tun, sondern eher darum die Welt kennenzulernen und nebenbei zu arbeiten, um den Spaß zu finanzieren. Als Work and Traveller ist man selten länger als ein paar Wochen an einem Ort. Unterwegs nimmt man immer wieder neue Gelegenheitsjobs an – sei es für wenige Tage oder mehrere Wochen. Typische Tätigkeiten sind z.B. Kellnern, Obst pflücken, Ernten, Tiere hüten, auf dem Bau oder in einer Fabrik aushelfen, einfache Handwerkerarbeiten, Promotionjobs usw. Meist dienen Jugendherbergen oder Zelte als Unterkunft; je nach Job kann aber auch die Unterkunft  gestellt werden (z.B. auf einer Farm in Gemeinschaftsunterkünften). Besonders verbreitet sind Work & Travel in Australien und Neuseeland, aber auch in vielen anderen Ländern ist Work & Travel möglich.

Was tun?

Erst mal ist zu entscheiden, ob man alles selbst organisieren oder auf eine spezialisierte Agentur zurückgreifen möchte. Das hängt sicher auch vom verfügbaren Budget ab, denn umsonst ist das natürlich nicht. So ist die Abwicklung über eine professionelle Agentur mit Kosten von etwa 1.500 bis 2.500 € verbunden. Im Programmpreis enthalten sind in der Regel Hin- und Rückflugticket, Vorbereitungstreffen, ein Einführungsseminar im Gastland (Tipps zur Jobsuche, Beantragung der Steuernummer, Eröffnung eines Bankkontos etc.), Zugang zu einer Job-Datenbank, die ersten paar Übernachtungen und teilweise auch eine SIM-Karte fürs Handy. Zudem hat man Ansprechpartner vor Ort, die einem bei Fragen und Problemen weiterhelfen können. Viele nützliche Infos finden sich bei der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit (IJAB) unter www.ijab.de; auch unter Seiten wie www.weltweiser.de oder www.auslandsjob.de finden sich viele nützliche Tipps.  

Bitte beachten:

Genug Vorlaufzeit ist wichtig! Mindestens drei Monate sollten es schon sein; besser man nimmt sich etwas mehr Zeit, um die Reise zu planen, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, Visa zu beantragen etc. In jedem Fall sollte man über ein Finanzpolster für Notfälle (z.B. für Krankheit oder falls man keinen passenden Job findet) verfügen – in Australien ist der Nachweis einer Rücklage von rund 3.500 € sogar Pflicht.

Eine Liste von Links zum Thema finden Sie hier.