Wie entwickeln sich die MINT-Studiengänge?
Immer mehr junge Leute nehmen ein Studium auf – besonders häufig in den zukunftsweisenden MINT*-Berufen. 2016 begannen insgesamt 867.472... mehr ...
Ausbildung oder Studium? Robert Kneschke/shutterstock.com
Das letzte Schuljahr vergeht wie im Fluge. Wer das bedenkt, ist gut beraten, sich frühzeitig mit der Frage zu beschäftigen, wie es denn... mehr ...
Das Studienstipendium Africa Studio/shutterstock.com
Ein Studienstipendium ist eine Förderung (finanziell, ideell) für eine Person, die studiert. Stipendien werden zumeist von Stiftungen... mehr ...
Studium Informatik gopixa/shutterstock.com
Das grundständige Studienfach Informatik vermittelt wissenschaftliches und praktisches Grundlagenwissen in den Bereichen Entwicklung, Einsatz... mehr ...
Deutschlands Studenten sind gestresst Elena Elisseeva/shutterstock.com
Studierende in Deutschland sind überdurchschnittlich gestresst. Das geht aus einer repräsentativen Online-Befragung des Lehrstuhls... mehr ...
Zulassung, Fächerauswahl, Uniwechsel, Abschluss & Dauer – Fragen über... Antonio Guillem/shutterstock.com
Was für Hochschularten gibt es in Deutschland? Rund die Hälfte aller Hochschulen in Deutschland sind Fachhochschulen, ein Viertel sind... mehr ...
Die Top- und die Flop-Branchen für Berufseinsteiger mit Bachelor TunedIn by Westend61/shutterstock.com
Mit welchen Jahresgehältern können Berufseinsteiger mit einem akademischen Abschluss rechnen? Das Hamburger Vergleichsportal Gehalt.de hat 13.006... mehr ...
WG statt Wohnung – hier sparen Studenten bei der Miete photowind/shutterstock.com
Zusammen sind Studenten nicht nur weniger allein, sie zahlen in Wohngemeinschaften meistens auch viel weniger Miete als in Single-Wohnungen. Der... mehr ...
Studium Versicherungsbetriebswirtschaft Andrey_Popov/shutterstock.com
Das grundständige Studienfach Versicherungsbetriebswirtschaft vermittelt wissenschaftliches Grundlagenwissen in Allgemeiner und Spezieller... mehr ...
Erste Orientierung zum Studium Tyler Olson/shutterstock.com
Wenn Ihnen klar ist, wo Ihre Stärken liegen, was Sie interessiert und dass Sie sich in ein Studium stürzen wollen, ist der erste,... mehr ...
Vor- und Nachteile - Universität, Fachhochschule und Duales Studium im... Lisa F. Young/shutterstock.com
Umsonst ist der Tod... und der kostet bekanntlich das Leben. Wenn Sie studieren möchten, dann muss Ihnen klar sein, dass Sie dafür gehörig „in die... mehr ...
Was bringt ein Praktikum vor dem Studium?
Das Thema Praktikum steht spätestens ab Klasse 8 auf der Agenda. Doch dabei bleibt es nicht, denn nach der Schule werden Praktika nicht weniger... mehr ...
Studium Bioinformatik wikimedia.org
Das grundständige Studienfach Bioinformatik vermittelt wissenschaftliches und praktisches Grundlagenwissen in Informatik, Mathematik und... mehr ...
Studium Humanmedizin megaflopp/shutterstock.com
Das Studienfach Humanmedizin vermittelt wissenschaftliches und praktisches Wissen in Anatomie, Physiologie, Biochemie, Genetik, Pharmakologie,... mehr ...
Der richtige Studienkredit Andrey_Popov/shutterstock.com
Ein Studium kostet richtig Geld – neben den Lebenshaltungskosten wie Miete, Versicherungen, Lebensmitteln und den mittlerweile fast... mehr ...
Duales Studium Wirtschaftsinformatik ESB Professional/shutterstock.com
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Was erwarten MINT-Studenten?
Differenzen zwischen den Generationen gab es schon immer. Das zeigt sich auch bei den sogenannten Generationen Y und Z. Hier gibt es deutliche... mehr ...
Einstiegsgehälter für Absolventen nach dem Studium shutterstock.com
Studieren lohnt sich. Denn Akademiker verdienen im Schnitt 35 Prozent mehr als Berufstätige ohne Hochschulabschluss. Doch auch unter Absolventen... mehr ...
Die wichtigsten Fristen und Termine Carolyn Franks/shutterstock.com
Schlusstermine, Ausschlussfristen, Deadlines: Bis zum Beginn eines Studiums sollte man den Kalender genau im Auge behalten, um nichts Wichtiges zu... mehr ...
Neu an der Uni und neu in der Stadt? Khakimullin Aleksandr/shutterstock.com
Die wichtigste Erkenntnis sollte Ihnen gleich zu Beginn Ihrer Studienkarriere dämmern: Sie sind nicht mehr in der Schule – Sie sind jetzt für ALLES... mehr ...
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Alternativen zu Ausbildung und Studium

MANDY GODBEHEAR/shutterstock.com MANDY GODBEHEAR/shutterstock.com

Sie wissen noch nicht so genau, wo es beruflich hingehen soll? Sie möchten sich nach dem Schulabschluss-Stress eine Auszeit gönnen und den Kopf freibekommen, auch um sich über die eigenen Perspektiven klarzuwerden? Kein Problem: Es gibt Möglichkeiten zuhauf, die Zeit nach der Schule sinnvoll zu nutzen, statt sofort in eine Ausbildung oder ein Studium zu starten.

Freiwilligendienste

Worum geht´s?

Die Hauptmotivation für die Freiwilligendienste ist, sich für andere zu engagieren und Gutes zu tun. Voraussetzung ist ein Mindestalter von 16 Jahren und die Erfüllung der Vollzeitschulpflicht; die Altersgrenze beträgt 27 Jahre. Damit kommt ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) oder der Bundesfreiwilligendienst (BFD) sowohl für Realschul-Absolventen, als auch für Abiturienten in Betracht.

Das FSJ dauert in der Regel 12 Monate und beginnt zumeist am 1. August oder am 1. September eines Jahres. Die Mindestdauer beträgt 6 Monate, die Höchstdauer beträgt 18 Monate. Träger des FSJ sind anerkannte Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege auf Landesebene wie Deutsches Rotes Kreuz, Arbeiter Samariter Bund oder auch die Arbeiterwohlfahrt. Das FSJ wird etwa in einer Kindereinrichtung, einer Pflegestation, beim Sportverein oder in einem Museum abgeleistet; ein FÖJ dagegen zum Beispiel bei einem Tierschutzverein, einer Umweltstiftung oder in einem landwirtschaftlichen Betrieb. FSJ und FÖJ können auch im Ausland geleistet werden.

Freiwillige im FSJ/FÖJ sind grundsätzlich gesetzlich sozialversichert; um Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen-, Renten- und Unfallversicherung muss man sich also nicht kümmern. Daneben besteht bis zum 25. Lebensjahr ein Anspruch auf Kindergeld und alle daran geknüpften Folgeleistungen. Während des Einsatzes erhalten die Freiwilligen normalerweise ein Taschengeld (bis 336 Euro pro Monat); Unterkunft und Verpflegung sind grundsätzlich frei.Im Jahr 2011 wurde der BFD als Ersatz für den Zivildienst eingeführt; die Voraussetzungen sind praktisch gleich. Im Gegensatz zu FSJ oder FÖJ besteht aber keine Altersbeschränkung. Hier ist der Träger die Bundesrepublik Deutschland; die Einsatzmöglichkeiten sind ähnlich wie bei FSJ und FÖJ, aber ergänzt um die Bereiche Behindertenhilfe, Integration, Zivil- und Katastrophenschutz.  

Was tun?

Die Möglichkeiten sind extrem vielfältig. Eine gute Informationsquelle sind die Webseiten www.pro-fsj.de und www.bundesfreiwilligendienste.de. Wer für seinen Freiwilligendienst ins Ausland möchte: Die Europäische Union fördert gemeinnützige Projekte in 37 Ländern; grundsätzlich ist ein weltweiter Einsatz möglich, in manchen Ländern liegt das Mindestalter aber bei 18 Jahren. Infos finden Sie unter http://europa.eu/youth/volunteering/evs-organisation_de

Bitte beachten:

Wie immer gilt: Wer rechtzeitig aktiv wird, hat die Nase vorn. Kein Terminstress und mehr Auswahl sind die Hauptvorteile; man sollte deshalb rund ein Jahr vor dem geplanten Start beginnen, sich konkret zu informieren, denn für das Bewerbungsverfahren ist mindestens ein halbes Jahr einzuplanen, bei Stellen im Ausland kann der Vorlauf noch länger sein. Wer sich kurzfristig für ein FSJ oder FÖJ entscheidet, kann aber Glück haben, denn natürlich kommt es immer wieder vor, dass jemand abspringt.

Work and Travel

Worum geht´s?

shutterstock 334631582Kotin/shutterstock.com

Hier geht es weniger darum, Gutes zu tun, sondern eher darum die Welt kennenzulernen und nebenbei zu arbeiten, um den Spaß zu finanzieren. Als Work and Traveller ist man selten länger als ein paar Wochen an einem Ort. Unterwegs nimmt man immer wieder neue Gelegenheitsjobs an – sei es für wenige Tage oder mehrere Wochen. Typische Tätigkeiten sind z.B. Kellnern, Obst pflücken, Ernten, Tiere hüten, auf dem Bau oder in einer Fabrik aushelfen, einfache Handwerkerarbeiten, Promotionjobs usw. Meist dienen Jugendherbergen oder Zelte als Unterkunft; je nach Job kann aber auch die Unterkunft  gestellt werden (z.B. auf einer Farm in Gemeinschaftsunterkünften). Besonders verbreitet sind Work & Travel in Australien und Neuseeland, aber auch in vielen anderen Ländern ist Work & Travel möglich.

Was tun?

Erst mal ist zu entscheiden, ob man alles selbst organisieren oder auf eine spezialisierte Agentur zurückgreifen möchte. Das hängt sicher auch vom verfügbaren Budget ab, denn umsonst ist das natürlich nicht. So ist die Abwicklung über eine professionelle Agentur mit Kosten von etwa 1.500 bis 2.500 € verbunden. Im Programmpreis enthalten sind in der Regel Hin- und Rückflugticket, Vorbereitungstreffen, ein Einführungsseminar im Gastland (Tipps zur Jobsuche, Beantragung der Steuernummer, Eröffnung eines Bankkontos etc.), Zugang zu einer Job-Datenbank, die ersten paar Übernachtungen und teilweise auch eine SIM-Karte fürs Handy. Zudem hat man Ansprechpartner vor Ort, die einem bei Fragen und Problemen weiterhelfen können. Viele nützliche Infos finden sich bei der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit (IJAB) unter www.ijab.de; auch unter Seiten wie www.weltweiser.de oder www.auslandsjob.de finden sich viele nützliche Tipps.  

Bitte beachten:

Genug Vorlaufzeit ist wichtig! Mindestens drei Monate sollten es schon sein; besser man nimmt sich etwas mehr Zeit, um die Reise zu planen, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, Visa zu beantragen etc. In jedem Fall sollte man über ein Finanzpolster für Notfälle (z.B. für Krankheit oder falls man keinen passenden Job findet) verfügen – in Australien ist der Nachweis einer Rücklage von rund 3.500 € sogar Pflicht.

Eine Liste von Links zum Thema finden Sie hier.