Der richtige Studienkredit Andrey_Popov/shutterstock.com
Ein Studium kostet richtig Geld – neben den Lebenshaltungskosten wie Miete, Versicherungen, Lebensmitteln und den mittlerweile fast... mehr ...
Studium Versicherungsbetriebswirtschaft Andrey_Popov/shutterstock.com
Das grundständige Studienfach Versicherungsbetriebswirtschaft vermittelt wissenschaftliches Grundlagenwissen in Allgemeiner und Spezieller... mehr ...
Deutschlands Studenten sind gestresst Elena Elisseeva/shutterstock.com
Studierende in Deutschland sind überdurchschnittlich gestresst. Das geht aus einer repräsentativen Online-Befragung des Lehrstuhls... mehr ...
Ausbildung oder Studium? Robert Kneschke/shutterstock.com
Das letzte Schuljahr vergeht wie im Fluge. Wer das bedenkt, ist gut beraten, sich frühzeitig mit der Frage zu beschäftigen, wie es denn... mehr ...
Vor- und Nachteile - Universität, Fachhochschule und Duales Studium im... Lisa F. Young/shutterstock.com
Umsonst ist der Tod... und der kostet bekanntlich das Leben. Wenn Sie studieren möchten, dann muss Ihnen klar sein, dass Sie dafür gehörig „in die... mehr ...
Der Numerus Clausus im deutschlandweiten Vergleich pixabay.com
Zwischen den Abiturzeugnissen und dem Studienstart steht für viele Studieninteressierte die Hürde Numerus Clausus (NC). Eine aktuelle Auswertung des... mehr ...
Welche Abschlüsse gibt es überhaupt? pixabay.com
Bis zum Jahr 2010 sollten sämtliche Studiengänge an deutschen Hochschulen auf das europaweit einheitliche Bachelor-/Master-System umgestellt sein.... mehr ...
Statt Kellnern: Studienkredite im Test gwolters/shutterstock.com
Die Zahl der 2016 abgeschlossenen Studienkredite liegt mit 44.000 deutlich unter dem Wert der vergangenen Jahre. Trotz durchweg seriös bewerteter... mehr ...
Duales Studium Wirtschaftsinformatik ESB Professional/shutterstock.com
Das Studienfach Wirtschaftsinformatik vermittelt wissenschaftliches und praktisches Grundlagenwissen in Betriebswirtschaftslehre sowie in... mehr ...
Einstiegsgehälter für Absolventen nach dem Studium shutterstock.com
Studieren lohnt sich. Denn Akademiker verdienen im Schnitt 35 Prozent mehr als Berufstätige ohne Hochschulabschluss. Doch auch unter Absolventen... mehr ...
Erste Orientierung zum Studium Tyler Olson/shutterstock.com
Wenn Ihnen klar ist, wo Ihre Stärken liegen, was Sie interessiert und dass Sie sich in ein Studium stürzen wollen, ist der erste,... mehr ...
(Duales) Studium Gesundheitsmanagement shutterstock.com
Betriebliches Gesundheitsmanagement hat die Aufgabe, ein attraktives Angebot für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aufzustellen, damit sie so lange... mehr ...
Studium Informatik gopixa/shutterstock.com
Das grundständige Studienfach Informatik vermittelt wissenschaftliches und praktisches Grundlagenwissen in den Bereichen Entwicklung, Einsatz... mehr ...
Duales Studium Elektrotechnik Aliaksei Smalenski/shutterstock.com
Das grundständige Studienfach Elektrotechnik vermittelt wissenschaftliches und praktisches Grundlagenwissen in Elektrotechnik, Elektronik und... mehr ...
WG statt Wohnung – hier sparen Studenten bei der Miete photowind/shutterstock.com
Zusammen sind Studenten nicht nur weniger allein, sie zahlen in Wohngemeinschaften meistens auch viel weniger Miete als in Single-Wohnungen. Der... mehr ...
Zukunft studieren - in Mecklenburg-Vorpommern!
Klar, man kennt den „Hohen Norden“, die Küste und vielleicht sogar Mecklenburg-Vorpommern (MV). Als Urlaubsziel – Fischbrötchen, Strandkörbe und... mehr ...
Studium Humanmedizin megaflopp/shutterstock.com
Das Studienfach Humanmedizin vermittelt wissenschaftliches und praktisches Wissen in Anatomie, Physiologie, Biochemie, Genetik, Pharmakologie,... mehr ...
Die Top- und die Flop-Branchen für Berufseinsteiger mit Bachelor TunedIn by Westend61/shutterstock.com
Mit welchen Jahresgehältern können Berufseinsteiger mit einem akademischen Abschluss rechnen? Das Hamburger Vergleichsportal Gehalt.de hat 13.006... mehr ...
Studium Bioinformatik wikimedia.org
Das grundständige Studienfach Bioinformatik vermittelt wissenschaftliches und praktisches Grundlagenwissen in Informatik, Mathematik und... mehr ...
Studium Ja oder Nein? Andrey_Popov/shutterstock.com
Das letzte Schuljahr ist angebrochen. Noch ein paar Monate und das Thema „Schule“ ist Geschichte. Und nun? Auch wenn so mancher darauf... mehr ...
prev
next

teaser quickstarter

Der richtige Studienkredit

Andrey_Popov/shutterstock.com Andrey_Popov/shutterstock.com

Ein Studium kostet richtig Geld – neben den Lebenshaltungskosten wie Miete, Versicherungen, Lebensmitteln und den mittlerweile fast obligatorischen Studiengebühren stehen auch Handy, Auto, Urlaub, die Internet-Flatrate und vieles mehr auf der Wunschliste. 50.000 € für 8 Semester kommen da schnell zusammen. Wer keine reichen Eltern hat oder wenn das BAföG nicht ausreicht (oder man gar keines bekommt), bleibt oft nur die Finanzierung per Darlehen. Grundsätzlich gilt: Die ideale Finanzierung für alle gibt es nicht. Vor- und Nachteile halten sich die Waage, eine Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Finanzierung ist von der persönlichen Situation abhängig.

Bildungsfonds bieten Finanzdienstleister an (www.bildungsfonds.de). Nach einem strengen Auswahlprocedere bekommen Studenten in der Regel bis zu 1.000 € monatlich ausgezahlt – manchmal zzgl. Studiengebühren. Vorteil dieser Finanzierung: Die Rückzahlung nach Ende des Studiums ist abhängig vom Einkommen – das finanzielle Risiko ist also überschaubar. Nachteil: das Bewerbungsverfahren hat es meisten in sich – längst nicht jeder besteht die Auswahl. Und: Außer der persönlichen Qualifikation sind keine weiteren Sicherheiten nötig.

Am weitesten verbreitetes Angebot ist ein auf Studenten zugeschnittener Konsumentenkredit (Studentenkredit oder -darlehen) zur Finanzierung der Lebenshaltungskosten – private wie öffentlich-rechtliche Banken haben ein breites Spektrum an Angeboten. Größter Vorteil: Man studiert unabhängig von BAföG und den Eltern und kann sich auf das Studium konzentrieren (so mancher Schein und so manches Semester fällt dem „Jobben“ zum Opfer – der Kneipenjob bis 3:30 Uhr und die erste Vorlesung um 8:30 Uhr lassen sich eben nicht immer unter einen Hut bringen).

Was kennzeichnet ein faires Angebot?

Vor allem Flexibilität – Sie wollen ja Ihr Studium finanzieren und kein Auto. Denn es ist natürlich ein Unterschied, ob Sie Ihr gesamtes Studium, das Hauptstudium oder „nur“ das Examen oder z.B. 2 Auslandssemester finanzieren wollen. Die Kreditsumme kann also erheblich variieren. Empfehlenswert ist nach der Auszahlungsphase (also der geplanten Studienzeit) eine rückzahlungsfreie Phase (bis zu 1 Jahr) – auch Akademiker finden nicht immer sofort nach dem Examen eine gut bezahlte Stelle. Auch die Raten und damit die Zeit für die Rückzahlung sollten Sie flexibel vereinbaren können. Ebenfalls zu empfehlen: ein fester Zinssatz – auch wenn der Bankberater auf diesem Ohr schnell „taub“ wird – variable Zinsen sind schlecht planbar. Außerdem sollten Sie auf Stundung der Zinsen bestehen – sonst werden diese nämlich schon von der monatlichen Auszahlung abgezogen. Ergebnis: Zum Ende des Studiums, also in der Examensphase, bekommen Sie am wenigsten Geld. Und: Vielleicht gewinnen Sie während oder nach dem Studium ja doch im Lotto – die außerordentliche Rückzahlung des Kredites sollte möglich sein.

Kein Kredit ohne eine genaue Übersicht der Kosten

shutterstock 330177188Rostislav_Sedlacek/shutterstock.comDie Kennzahl für die Kosten eines Kredits ist der effektive Jahreszins – nur dieser Zinssatz erlaubt einen Vergleich unterschiedlicher Angebote. Informieren Sie sich über die Angebote mehrerer Banken und Sparkassen. Machen Sie sich eine detaillierte Übersicht über Ihre persönliche Situation – die geplante Studiendauer und damit der Kreditbedarf, aber auch über eine zukünftige realistische Rückzahlung. Erst die möglichst vollständige Übersicht über Einnahmen und Ausgaben erlaubt eine realistische Einschätzung Ihres Kreditbedarfs. Denken Sie an Sicherheiten wie z.B. eine Bürgschaft der Eltern. Nehmen Sie Unterlagen der Bank(en) grundsätzlich mit nach Hause und vergleichen Sie in Ruhe!

Ohne SchuFa-Auskunft geht übrigens gar nichts. Wer wissen will, welche Daten dort gesammelt sind, kann über www.meineschufa.de eine Selbstauskunft einholen. Mit allen Informationen und Unterlagen sind Sie dann für das persönliche Gespräch mit der Bank bestens gewappnet. Hier gilt verhandeln – die Konditionen in den Broschüren sind oftmals nicht das allerletzte Wort – und schließlich sind Sie, als angehender Akademiker, ein sehr interessanter Kunde für jedes Kreditinstitut! Ein kostenloses Girokonto ist übrigens Standard – etwas mehr sollte schon drin sein.

Stolpersteine bei der Kreditaufnahme

Achtung bei einer zu großzügigen Kreditsumme: Wenn Sie nach dem Studium krank oder arbeitslos werden, kann ein das Ergebnis der finanzielle Ruin sein. Finger weg von Verträgen, die an Arbeitslosen- oder Berufsunfähigkeitsversicherungen geknüpft sind – das bekommen Sie getrennt in der Regel günstiger. Versuchen Sie auch, im Gespräch statt einer relativ teuren Restschuldversicherung andere Sicherheiten wie z.B. eine Bürgschaft anzubieten. Ein fester Zinssatz erhöht die Planungssicherheit enorm. Nicht empfehlenswert ist außerdem die Bindung an bestimmte Studienfächer oder sogar Universitäten – eine Umorientierung während des Studiums ist schließlich keine Seltenheit. Sollten Sie Ihr Studium teilweise oder ganz im Ausland planen, informieren Sie die Bank bereits während des Beratungsgespräches.

Generell gilt: Möglichst wenig Zusatzleistungen – Kreditkarten, Handyguthaben und Payback-Punkte sollen häufig Angebote aufhübschen, bei den die nackten Konditionen nicht so gut aussehen. Wichtig ist auch das Netz der kostenlosen Geldautomaten: Wenn jede Abhebung 5 € (oder mehr) kostet, weil der nächste „eigene“ Automat der Dorfsparkasse Hornum auf Sylt steht, wird das mit der Zeit richtig teuer.

Weitere Links zum Thema Finanzen finden Sie hier.

Artikel bewerten
(0 Stimmen)