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Auf der Ausbildungsmesse

Eine von vielen Möglichkeiten, mehr über einen angestrebten Beruf oder Studiengang zu erfahren, einen Ausbildungsbetrieb oder eine Universität zu finden oder näher kennen zu lernen, sind Ausbildungsmessen und Tage der offenen Tür.

 

Wie finde ich die richtige Messe für mich?

Diese Messen gibt es zwischenzeitlich wie Sand am Meer – große und kleine, regio­nale und bundesweite, allgemein gehaltene und sehr spezialisierte. Und es ist gar nicht so schwer, Messetermine und -orte in Erfahrung zu bringen. Zwar spuckt Google auf der Suche nach „Ausbildungsmesse Frankfurt 2014“ über 18.000 Treffer aus, aber eine erste Durchsicht trennt doch recht schnell die Spreu vom Weizen. Wenn die Veranstalter nicht sowieso die Werbetrommel in den örtlichen Schüler-, Jugend- oder Stadtmagazinen rühren, haben sie in der Regel eine eigene Website. Seit Jahren eingeführte Messen wie die Azubitage sind so schnell mit Ort und Termin ausfindig gemacht. Da die Messe ja irgendwo stattfinden muss, sind auch die Internetangebote der nächstgelegenen Messegesellschaft eine gute Hilfe – dort sind alle wichtigen Veranstaltungen hinterlegt. Aussteller auf diesen Messen sind in der Regel Unternehmen – die Industrie- und Handelskammer, der entsprechende Verband oder die Innung weiß mehr. Einfach einmal absurfen oder anrufen. Unter www.arbeitsagentur.de kann, getrennt nach Zielgruppe, Veranstaltung und Region in einer Menge von Informationsveranstaltungen unterschiedlichster Machart recherchiert werden.

Wie unterscheiden sich die Messen voneinander?

Neben der Regionalität und damit dem Einzugsgebiet der ausstellenden Unternehmen ist die Zielgruppe das wichtigste Unterscheidungskriterium. Auf überregionalen Messen ohne Schwerpunkt sind Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet vertreten, im Schul- und Universitätssektor häufig sogar aus aller Welt. Auf einer derartigen Veranstaltung wird der lokal tätige Handwerksbetrieb in der Regel nicht anzutreffen sein – die Big Player von Daimler über IBM bis BOSCH und Deutsche Bank sehr wohl. Hier lassen sich auch erste persönliche Kontakte zur Universität aus Mailand oder zur Management-Schule aus Boston knüpfen, ohne gleich eine halbe Weltreise anzutreten.

Am anderen Ende der Bandbreite finden sich regionale oder sogar lokale Veranstaltungen, die oft über die örtliche IHK oder sogar einen  Zusammenschluss des ansässigen Handwerks oder Handels organisiert werden. Die Universität von Harvard werden Sie dort vergeblich suchen; für den direkten Kontakt zum Handwerksmeister, dem Ausbildungsleiter eines Mittelständlers oder der Filialleiterin einer Handelskette sind Sie auf einer derartigen Messe aber genau richtig!

Noch spezialisierter sind Informationsveranstaltungen oder z. B. Tage der offenen Tür, die einzelne Unternehmen oder Universitäten recht häufig anbieten. Wenn so etwas nicht in der örtlichen Presse steht, wissen die Pressestellen oder Studienberatungen (Auskunft!), ob und wann so etwas angeboten wird. Hier beschränkt sich die Information natürlich auf den einen Aussteller – auf der anderen Seite kann man komprimiert einen recht guten Einblick bekommen und das Gespräch mit mehreren Personen suchen.

Vor der Messe:

Informieren Sie sich vorher über die ausstellenden Unternehmen oder Institute, die Sie interessieren! Auf den Websites ist häufig eine Liste der Aussteller zu finden; in der Regel mit Link direkt zur Unternehmenswebsite. Machen Sie sich eine Liste mit den Fragen, die Sie interessieren. So stellen Sie zum einen sicher, dass Sie im Gespräch auf dem Messestand nichts Wichtiges vergessen. Zum anderen signalisieren Sie Ihrem Gesprächspartner, dass ein echtes Interesse vorliegt – das können Ihre ersten Pluspunkte im Kampf um einen begehrten Ausbildungs- oder Studienplatz sein!

Auf der Messe:

Versuchen Sie gar nicht erst, alle Messestände zu besuchen, jeden Vortrag anzuhören und an jeder Informationsveranstaltung teilzunehmen – Sie werden es nicht schaffen! Machen Sie sich einen Plan oder eine kleine Liste und sortieren Sie nach Prioritäten – was nicht ganz oben auf der Liste steht, kann und muss warten. Planen Sie ausreichend Zeit ein: Zum einen kann man sich im Messetrubel schnell „versabbeln“ – dann hilft es Ihnen nicht, wenn Sie 15 Minuten später am anderen Hallenende sein wollten. Unterschätzen Sie die Wege nicht – eine rappelvolle Messehalle durchqueren Sie nicht so schnell wie ein leeres Einkaufszentrum.

Viele Aussteller sind auf diesen Messen mit Gleichaltrigen vertreten – junge Menschen, die gerade mitten in der Ausbildung oder dem Studium stecken, das Sie interessiert. Hier bekommen Sie Informationen aus erster Hand; noch dazu aus dem Blickwinkel eines gleichaltrigen „Betroffenen“! Natürlich sind die „gebrieft“, also auf Fragen vorbereitet und bestimmt nicht gerade in eine Auseinandersetzung mit ihrer Firma vor dem Arbeitsgericht verwickelt. Trotzdem wird Sie natürlich niemand anlügen – also fragen Sie!

Noch etwas: Stecken Sie auch nicht an jedem Stand unbesehen jeden Prospekt und Flyer ein. Erstens müssen Sie das den Rest des Tages mit sich herumtragen. Zweitens werden Sie einen Großteil davon niemals lesen. Und drittens kosten Herstellung und Druck der teilweise sehr aufwändigen Broschüren richtig Geld – da ist es doch ärgerlich, wenn die Mehrzahl davon bereits auf dem Rückweg zur Bahn oder zum Messeparkplatz entsorgt wird, oder?

Nach der Messe:

Sortieren Sie Ihre Unterlagen. Wenn Sie auf der Messe etwa zugesagt haben, Zeugnisse zu schicken, dann tun Sie das innerhalb der nächsten 2 bis 3 Tage. Das Standpersonal hat sich auf jeden Fall notiert, wie das Gespräch mit Ihnen gelaufen ist und wie es weitergehen soll(te) – wenn dann wochenlang nichts passiert, ist der ganze gute Eindruck schnell flöten.

Wie es nicht laufen sollte:

pen 2532710pixabay.com

Auf die blinde Prospektsammelwut haben wir schon hingewiesen. Ähnlich verhält es sich mit den Werbegeschenken, von Aufklebern über Gummibärchen bis zu Caps, Lanyards  und T-Shirts – wer sich aufführt wie auf einem Basar oder den Messestand einer internationalen Bank stürmt wie den Ramschladen bei der Eröffnung des Sommerschlussverkaufs, wird kaum einen guten Eindruck hinterlassen. Kleine Kinder betteln nach Süßigkeiten – aber Sie wollen doch einen Job und keinen Kugelschreiber, oder?

Auch das Thema Vorbereitung haben wir erwähnt. Wenn es sich nicht um eine ausgewiesene Informationsveranstaltung z.B. der Agentur für Arbeit handelt, können Sie an einem Messestand keine umfassende Berufsberatung erwarten – Sie sollten also schon ungefähr wissen, wohin die Reise gehen soll. Und wenn Sie es noch nicht wissen: Stellen Sie möglichst konkrete Fragen – sonst werden Sie sich auch nach der Messe nicht zwischen Bank- und Versicherungskaufmann entscheiden können.

Ein Gespräch an einem Messestand ist (fast) immer auch eine erste kleine Bewerbung. Also lassen Sie die Freizeitkleidung zu Hause! Auch wenn nach der Messe das Heimspiel der Kickers ansteht, machen Sie im kompletten Ostkurvenornat keinen guten Eindruck. Und tiefhängende Baggy Pants, das coole Bushido T-Shirt und die Basecap qualifizieren Sie auch nicht als zukünftigen Bankkaufmann. Optimal gekleidet sind Sie mit einem Outfit, das Sie auch für ein Vorstellungsgespräch wählen würden.

Es kommt vor, dass ganze Klassen Ausbildungsmessen gemeinsam besuchen. Wenn Ihre Schule oder Ihr Lehrer Ihnen diese Gelegenheit bietet, dann nutzen Sie sie, so gut es geht. Oder bleiben Sie gleich zu Hause. Nichts nervt das Standpersonal mehr als Horden lärmender Jugendlicher, denen schon auf 100 Metern anzusehen ist, dass sie jetzt 1.000 andere Dinge lieber täten als den Tag auf dem Ausstellungsgelände zu verbringen – wenn Sie kein Interesse haben, ersparen Sie den Fachleuten der Unternehmen (und sich selbst) diesen Stress.

Hier geht es zu unserer Checkliste „Messebesuch“ zum Download (PDF).

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