Die wichtigsten Fristen und Termine
Schlusstermine, Ausschlussfristen, Deadlines: Bis zum Beginn eines Studiums sollte man den Kalender genau im Auge behalten, um nichts Wichtiges zu... mehr ...
WG statt Wohnung – hier sparen Studenten bei der Miete
Zusammen sind Studenten nicht nur weniger allein, sie zahlen in Wohngemeinschaften meistens auch viel weniger Miete als in Single-Wohnungen. Der... mehr ...
Studium Informatik
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Online-Eignungstests für Studienfächer
Auf den Websites vieler Hochschulen sind Tests zu finden, die bei der Wahl des Studienfaches helfen sollen. Bei den... mehr ...
Studium Versicherungsbetriebswirtschaft
Das grundständige Studienfach Versicherungsbetriebswirtschaft vermittelt wissenschaftliches Grundlagenwissen in Allgemeiner und Spezieller... mehr ...
Studium Bioinformatik
Das grundständige Studienfach Bioinformatik vermittelt wissenschaftliches und praktisches Grundlagenwissen in Informatik, Mathematik und... mehr ...
(Duales) Studium Betriebswirtschaftslehre Bank
Das grundständige Studienfach Bank, Finanzdienstleistungen vermittelt wissenschaftliches Grundlagenwissen in Betriebs­ und... mehr ...
(Duales) Studium Gesundheitsmanagement
Betriebliches Gesundheitsmanagement hat die Aufgabe, ein attraktives Angebot für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aufzustellen, damit sie so... mehr ...
Der richtige Studienkredit
Ein Studium kostet richtig Geld – neben den Lebenshaltungskosten wie Miete, Versicherungen, Lebensmitteln und den mittlerweile fast... mehr ...
Studium Ja oder Nein?
Das letzte Schuljahr ist angebrochen. Noch ein paar Monate und das Thema „Schule“ ist Geschichte. Und nun? Auch wenn so mancher darauf... mehr ...
Universität, Fachhochschule oder Dual?
Umsonst ist der Tod... und der kostet bekanntlich das Leben. Wenn Sie studieren möchten, dann muss Ihnen klar sein, dass Sie dafür... mehr ...
Der Numerus Clausus –zulassungsbeschränkt oder nicht?
Für die richtige Bewerbung und die Fristen ausschlaggebend ist die Frage, ob ein Fach zulassungsbeschränkt ist oder nicht.... mehr ...
Deutschlands Studenten sind gestresst
Studierende in Deutschland sind überdurchschnittlich gestresst. Das geht aus einer repräsentativen Online-Befragung des Lehrstuhls... mehr ...
Einstiegsgehälter für Absolventen nach dem Studium
Studieren lohnt sich. Denn Akademiker verdienen im Schnitt 35 Prozent mehr als Berufstätige ohne Hochschulabschluss. Doch auch unter... mehr ...
Studium Humanmedizin
Das Studienfach Humanmedizin vermittelt wissenschaftliches und praktisches Wissen in Anatomie, Physiologie, Biochemie, Genetik, Pharmakologie,... mehr ...
Studium Tiermedizin
Das Studienfach Tiermedizin vermittelt wissenschaftliches und praktisches Grundlagenwissen in Veterinärmedizin, Naturwissenschaften,... mehr ...
Neu an der Uni und neu in der Stadt?
Die wichtigste Erkenntnis sollte Ihnen gleich zu Beginn Ihrer Studienkarriere dämmern: Sie sind nicht mehr in der Schule – Sie sind jetzt... mehr ...
Welche Abschlüsse gibt es überhaupt?
Bis zum Jahr 2010 sollten sämtliche Studiengänge an deutschen Hochschulen auf das europaweit einheitliche Bachelor-/Master-System... mehr ...
Das Studienstipendium
Ein Studienstipendium ist eine Förderung (finanziell, ideell) für eine Person, die studiert. Stipendien werden zumeist von Stiftungen... mehr ...
So funktioniert BAföG
Die Zeiten, da ein Hochschulstudium nur den Kindern reicher Eltern offen stand, sind glücklicherweise passé. Studenten können heute... mehr ...
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Ausbildung in der Mühlen- und Getreidewirtschaft modernisiert

© Bundesmühlenkontor GmbH/Steffen Höft © Bundesmühlenkontor GmbH/Steffen Höft

Verfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin Mühlen- und Getreidewirtschaft - so lautet die Berufsbezeichnung für eine neugefasste Ausbildungsordnung, mit der die Inhalte des bisherigen Ausbildungsberufs Müller/-in weiterentwickelt und um die Lagerung, insbesondere von Getreide, ergänzt wurden. Für den Weg der Rohstoffe vom Feld übers Lager bis in die Mühle wird damit eine berufliche Qualifikation angeboten, die so bisher nicht existierte. Die dreijährige duale Ausbildung bietet unter dem Dach gemeinsamer Inhalte zudem Spezialisierungsmöglichkeiten in den Fachrichtungen Müllerei und Agrarlager. Die modernisierte Ausbildungsordnung tritt zum 1. August 2017 in Kraft.

Zur Ausbildung gehören das Steuern, Messen und Regeln verfahrenstechnologischer Prozesse, das Annehmen und Untersuchen von Rohstoffen, sensorische und labortechnische Untersuchungen, das Reinigen, Behandeln, Lagern und Vorbereiten der Rohstoffe zur Verarbeitung, das Verpacken und Verladen der Erzeugnisse sowie das Bedienen, Warten und Instandhalten von Anlagen, Maschinen und technischen Einrichtungen. Fachrichtungsübergreifend vermittelt die Ausbildung daher Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten entlang der Prozesskette von der Annahme der Rohstoffe bis zu deren Bereitstellung für die weitere Verarbeitung.

In der Fachrichtung Müllerei steht die Steuerung von Produktionsprozessen zur Herstellung von Getreideprodukten, Futtermitteln und Spezialerzeugnissen für die menschliche und tierische Ernährung im Mittelpunkt. Dabei geht es nicht nur um Mehl unterschiedlicher Typen, zum Beispiel aus Weizen, Roggen oder Dinkel, sondern auch um Spezialerzeugnisse wie Öle und Gewürze oder Futtermittel.

In der Fachrichtung Agrarlager geht es um die werterhaltende Lagerung unterschiedlicher Rohstoffe. Neben Getreide sind dies unter anderem Mais, Ölsaaten wie Raps oder auch Hülsenfrüchte wie beispielsweise Linsen. Hier sind die jeweiligen Lagerungseigenschaften zu berücksichtigen, geeignete Lagerarten auszuwählen sowie Trocknungs-, Kühlungs- und Belüftungsprozesse zu steuern. Vermittelt werden auch Kompetenzen zum Schutz der Vorräte sowie zu energiewirtschaftlichen Aspekten. Die Auszubildenden dieser Fachrichtung erlernen zudem die richtige Lagerung und Handhabung von Saatgut sowie Dünge- und Pflanzenschutzmitteln.

Neben der Erweiterung des Berufsbildes wurden auch die Prüfungsstruktur modernisiert und Prüfungsbereiche neu entwickelt. So ersetzt die Gestreckte Abschlussprüfung künftig die bisherige klassische Zwischen- und Abschlussprüfung. Der erste Teil der Gestreckten Abschlussprüfung geht dabei mit 25 % in die Gesamtnote ein und stellt die Rohstoffannahme in den Mittelpunkt. Im zweiten Teil sind die fachrichtungsspezifischen Inhalte Gegenstand der Prüfung.

2016 wurden bundesweit insgesamt 90 Ausbildungsverträge für den bisherigen Beruf Müller/-in neu abgeschlossen, 10 % davon mit Frauen.

Arbeitsmöglichkeiten bieten sich für Fachkräfte der Fachrichtung Müllerei vor allem in Mehl- und Schälmühlen, Futtermittelwerken sowie Öl- und Gewürzmühlen. Wer die Fachrichtung Agrarlager absolviert hat, findet vorrangig in Lagerbetrieben für Getreide, Ölsaaten, Hülsenfrüchte sowie Dünge- und Pflanzenschutzmittel Beschäftigung. Auch Betriebe der Saatgutherstellung kommen hier infrage. Für die berufliche Weiterentwicklung eröffnen sich gute Möglichkeiten: So können sich die Fachkräfte zum/zur Müllermeister/-in, zum/zur staatlich geprüften Techniker/-in der Fachrichtung Mühlenbau, Getreide- und Futtermitteltechnik oder zum/zur Industriemeister/-in der Fachrichtung Lebensmittel weiterqualifizieren.

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