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Ausbildung für Schuhfertiger/-innen modernisiert

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Nicht nur chic, sondern auch funktionell: Für jeden Einsatz gibt es das passende Schuhwerk, ob High Heels, Sportschuhe oder auch Schutz- und Sicherheitsschuhwerk wie Feuerwehr- oder Skistiefel und Arbeitsschuhe. Diese Schuhe werden von Schuhfertigerinnen und Schuhfertigern hergestellt. Die ab 1. August 2017 modernisierte Ausbildungsordnung berücksichtigt unter anderem den Einsatz neuer Materialien und Materialkombinationen, neue Fertigungsverfahren und erhöhte Anforderungen an die Produkte in Bezug auf Schutz, Sicherheit und Nachhaltigkeit.

Anders als der Handwerksberuf des Schuhmachers ist Schuhfertiger ein industrieller Beruf in der Schuhproduktion. Während beim Bau des Schuhbodens zunehmend Halbfertig- oder Fertigteile eingesetzt werden, sind in der Schaftherstellung immer noch viele einzelne Arbeitsschritte von den Fachkräften auszuführen. Grund hierfür sind die unterschiedlichen Schuhtypen und die Vielfalt der gestalterischen und funktionellen Elemente: Sie legen die optische Gestaltung und somit die modische Aussage ebenso fest wie die Funktion und damit den Einsatzbereich des Schuhwerks. Nach wie vor wird häufig Leder als natürlicher Werkstoff eingesetzt, aber verstärkt auch neue Materialien und ihre Kombinationen. Dem Finish, also dem Veredeln der Schuhe als letztem Arbeitsgang, kommt eine stärkere Bedeutung zu, da hier die Schuhe optisch und gestalterisch für den Verkauf vorbereitet werden und sich die Möglichkeiten durch neue Techniken wie Antikfinish, Schwamm- oder Spritztechnik erweitert haben.

Während der Ausbildung erhalten die Auszubildenden auch Einblick in die Gestaltung von Modellen und die Arbeitsvorbereitung, um so einen ganzheitlichen Überblick über die Schuhproduktion zu bekommen. Modellgestaltung und Arbeitsvorbereitung sind Tätigkeitsbereiche, in denen sich Schuhfertiger/-innen nach der Ausbildung spezialisieren können.

Mit rund 14.000 Beschäftigten zählt die Schuhindustrie zu den kleineren Konsumgüterbranchen in Deutschland. Aufgrund der großen Nachfrage nach Sicherheits- und Sportschuhen verzeichnet die Branche leicht steigende Umsatz- und Beschäftigungszahlen. Die Übernahme- und Berufsaussichten für Auszubildende und Fachkräfte im technischen Bereich sind gut. Die Ausbildungszahlen sind seit Jahren relativ konstant: Im Jahr 2016 wurden bundesweit 45 Neuabschlüsse verzeichnet, jeweils etwa zur Hälfte von Männern und Frauen. Nach der Abschlussprüfung kann eine Weiterbildung zum/zur Geprüfte/-n Industriemeister/-in Fachrichtung Schuhfertigung, eine Techniker-Ausbildung oder ein Studium für Lederverarbeitung und Schuhtechnik an der FH Kaiserslautern in Pirmasens angeschlossen werden.

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