Pharmazeutisch-kaufm. Angestellte/r
Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte verwalten und pflegen den Bestand an Arzneimitteln bzw. frei verkäuflichen Pharmaprodukten. Sie... mehr ...
Automobilkaufmann/-frau
Automobilkaufleute erledigen kaufmännische Aufgaben, vor allem in der Disposition, der Beschaffung, dem Vertrieb und dem Verkauf von... mehr ...
Ausbildung der Anlagenmechaniker/-innen (SHK) modernisiert
Auch im Bereich Sanitär, Heizung, Klima hält die Digitalisierung Einzug. Vernetzte Systemtechnik wie Smart Home-Systeme und das Thema... mehr ...
Ausbildung für Automobilkaufleute aktualisiert
Digitalisierung, Vernetzung und Elektromobilität beschleunigen das ohnehin bereits hohe Entwicklungs- und Innovationstempo in der... mehr ...
Alternativen zu Ausbildung und Studium
Sie wissen noch nicht so genau, wo es beruflich hingehen soll? Sie möchten sich nach dem Schulabschluss-Stress eine Auszeit gönnen und den... mehr ...
Elektroniker/in - Informations- und Telekommunikationstechnik
Sie projektieren und installieren Telefonanlagen, Alarmanlagen, Überwachungssysteme und andere Systeme der Kommunikations- und... mehr ...
Die ersten 100 Tage im Ausbildungsbetrieb
Wer die Zusage für seinen Wunschjob bekommt, freut sich - völlig zu Recht. Doch gleichzeitig herrscht bei vielen vor dem ersten Tag im... mehr ...
Ergotherapeut/in
Ergotherapeuten und ‑therapeutinnen beraten und behandeln Personen, die durch eine Erkrankung, z.B. einen Schlaganfall, oder durch eine Behinderung... mehr ...
Ausbildung für Fischwirte aktualisiert
Früh in der Frische zur Arbeit - bei Wind und Wetter brauchen Fischwirte und Fischwirtinnen Fachwissen darüber, welche Plätze sich... mehr ...
Notfallsanitäter/in
Notfallsanitäter/innen beurteilen bei medizinischen Notfällen den Gesundheitszustand von kranken, verletzten oder hilfsbedürftigen... mehr ...
Gesundheits- und Krankenpfleger/in
Gesundheits- und Krankenpfleger/innen pflegen und betreuen Patienten. Aufmerksam beobachten sie deren Gesundheitszustand, um Veränderungen... mehr ...
Wie zufrieden sind deutsche Azubis?
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Ausbildung oder Studium?
Das letzte Schuljahr vergeht wie im Fluge. Wer das bedenkt, ist gut beraten, sich frühzeitig mit der Frage zu beschäftigen, wie es denn... mehr ...
Mit dem Handwerk die Karriereleiter rauf
Zu den Handwerkern zählen nicht nur Kraftfahrzeugmechatroniker oder Friseure: In über 130 verschiedenen Berufen ist eine Ausbildung möglich. Von A... mehr ...
Einstiegsgehälter nach der Ausbildung
Klar, die Vergütung während der Ausbildung sollte nicht das wichtigste Kriterium für oder gegen einen bestimmten Beruf sein. Was man danach... mehr ...
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Ausbildung für Graveure aktualisiert
Die Druckplatte für die Banknote, der Name der Siegerin oder des Siegers im Pokal, die persönliche Botschaft im Ehering: Das sind Aufgaben und... mehr ...
Jeder fünfte Azubi lebt ungesund
Auszubildende weisen zum Teil erhebliche Defizite bei Gesundheitszustand und Gesundheitsverhalten auf. Dies zeigt die erste repräsentative Befragung... mehr ...
Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in
Sie entwerfen und warten Softwaresysteme auf der Basis von mathematischen Modellen. Sie programmieren Software, erstellen z.B.... mehr ...
Hörgeräteakustiker/in
Hörgeräteakustiker/innen beraten Kunden hinsichtlich unterschiedlicher Arten von Hörsystemen bzw. Gehörschutz. Dabei gehen sie auf die individuellen... mehr ...
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Ausbildung zum Dachdecker aktualisiert

© HF.Redaktion © HF.Redaktion

Das Dachdeckerhandwerk bleibt seinen Traditionen treu und modernisiert sich gleichzeitig fortlaufend. Neue Verarbeitungstechniken sind zu beherrschen und Dächer werden "vom Schutzdach zum Nutzdach", was zu einem gesteigerten Bedarf an kompetenten Fachleuten für erneuerbare Energien und energetische Maßnahmen führt. Sie sind mit der neuen Ausbildungsordnung, die zum 1. August in Kraft tritt, nunmehr die Spezialisten an der Gebäudehülle.

Neben den neuen Aufgabenstellungen und Techniken wie etwa der Flüssigabdichtung gilt es auch, Veränderungen in der Branche Rechnung zu tragen: So kommt es zunehmend zu Spezialisierungen der Betriebe, die zukünftig bedarfsgerechter ausbilden können, aber dennoch die berufliche Flexibilität ihrer Gesellen und Gesellinnen sicherzustellen haben. Dies wird erreicht, indem zum einen unverzichtbare Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten von Dachdecker/-innen in der Ausbildungsordnung definiert und zum anderen inhaltliche Gestaltungsfreiheiten für die Praxis gelassen werden. Zusätzliche, etwa regionale Qualifikationen - wie beispielsweise der Reetdach-Bau -, können auf diese Weise ebenso wie derzeit noch nicht absehbare Entwicklungen in die Ausbildung integriert werden.

Durch die Modernisierung soll die Ausbildung verstärkt junge Menschen ansprechen, die sich Gedanken um die Zukunft machen und auch in ihrem Berufsleben nachhaltig agieren möchten. Sie werden eine solide, vielfältige und zukunftsorientierte handwerkliche Ausbildung erhalten, die das System "Haus" ganzheitlich betrachtet und der gewerkeübergreifenden Zusammenarbeit einen hohen Stellenwert beimisst. Durch die fünf Schwerpunkte Dachdeckungs-, Abdichtungs-, Außenwandbekleidungstechnik, Energietechnik an Dach und Wand sowie Reetdach-Technik haben die Auszubildenden die Möglichkeit zur Spezialisierung.
Zu den wesentlichen Ausbildungsinhalten und Aufgabenstellungen gehören unter anderem das Be- und Verarbeiten von Holz sowie Herstellen von Holzbauteilen, regensichernde Maßnahmen bei Dachdeckungen, energetische Maßnahmen an Dach und Wand, das Decken und Instandhalten von Dach- und Wandflächen, Abdichten von Dachflächen und Bauwerken, Montieren und Einbauen von Energiesammlern und Energieumsetzern, der Einbau von elektrischen Komponenten sowie das Anfertigen und Einbauen von Anlagen zur Ableitung von Regenwasser.

Die Praxisorientierung und die Lernortabstimmung führen zu einer hohen Akzeptanz in der Ausbildungspraxis. 2015 wurden 3.099 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, davon über 98 % von Männern.

Dachdecker/innen arbeiten in der Baubranche, zum Beispiel bei Dachdeckereien oder Bedachungsfirmen, sind beratend im Fachhandel tätig oder gehen als Entwickler oder Berater in die Industrie. Neben allgemeinen und speziellen Seminaren zur Fort- und Weiterbildung können sich Fachkräfte im Anschluss an die Ausbildung zum qualifizierten Gesellen/zur qualifizierten Gesellin weiterbilden. Direkt im Anschluss an die Gesellenprüfung besteht ferner die Möglichkeit, den Vorbereitungskurs zur Dachdecker-Meisterprüfung zu absolvieren, der in der Regel zwischen sechs und neun Monaten dauert. Der Abschluss der Meisterprüfung bietet eine Grundlage für eine Betriebsgründung oder Führungsposition im Dachdeckerhandwerk. Im Anschluss an die Meisterprüfung besteht zudem die Möglichkeit, ein Hochschulstudium zu absolvieren oder Zusatzqualifikationen in artverwandten Berufen zu erwerben - wie beispielsweise Teil 1/Fachtheorie und Teil 2/Fachpraxis der Klempnermeisterprüfung oder der Zimmermeisterprüfung.

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