Shoppen Top, Mieten & Parken Flop
Montag, den 05. Dezember 2011
Bildquelle: Stuttgart-Marketing GmbH
Die überwiegende Mehrheit der Jugendlichen, nämlich 86 %, lebt gerne in Stuttgart. Das hat das Statistische Amt der Landeshauptstadt herausgefunden, das Ende 2010 zum ersten Mal speziell Jugendliche im Internet zu den Themen Leben und Wohnen, Schule und Ausbildung befragt hat.
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Drei Viertel der Befragten finden, dass ihr Wohnort ihnen überwiegend gute Bildungschancen bietet, genauso viele fühlen sich sicher in der Stadt und sind in einem Verein, einer Initiative oder einem Projekt aktiv. Als Problem nannten die meisten Jugendlichen zu hohe Mieten, zu wenig Parkmöglichkeiten, aber auch zunehmende Gewalt und schlechte Lernausstattung an Schulen.
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Lebensqualität in Stuttgart:
Einen wichtigen Stellenwert in der Jugendbefragung nimmt die Beurteilung der Lebensqualität in Stuttgart ein. Auf die Frage „Lebst du eigentlich gern in Stuttgart?“ gibt mit 86 % die deutlich überwiegende Mehrheit der Jugendlichen an, gern in Stuttgart zu leben; nur 14 % antworten, dass sie „lieber woanders wohnen“ möchten.
Bei der Beurteilung Stuttgarts als Wohnort zeigt sich, dass sich die Jugendlichen in Stuttgart wohl fühlen. Eine hohe Zustimmung erfährt die Aussage „Stuttgart ist ein Wohnort, an dem ich mich wohl fühle“. Hier stimmen 45 % „voll und ganz“ zu und 38 % „eher“ zu. Dass Stuttgart ein Wohnort ist, „der mir gute Bildungschancen bietet“ findet bei 38 % „voll und ganz“ Zustimmung, 39 % stimmen eher zu und nur vier Prozent „eher nicht“ beziehungsweise ein Prozent „überhaupt nicht“. Auch der Aussage: „Stuttgart ist ein Wohnort, an dem ich mich sicher fühle“ stimmen 30 % „voll und ganz“ zu, 43 % stimmen hier „eher“ zu. 21 % sind diesbezüglich indifferent („teils/teils“) und insgesamt fünf Prozent stimmen der Aussage „eher nicht“ oder „überhaupt nicht“ zu.
Der Aussage, dass man in Stuttgart „viel in der Freizeit unternehmen kann“, stimmen 36 % „voll und ganz“, 37 % „eher“ zu. 22 % finden, dass Stuttgart ein Wohnort ist, „in dem man sich gut engagieren kann“, gleichzeitig sind bei dieser Aussage 24 % unentschlossen, und 13 % können diese Aussage nicht beurteilen.
Die größten Probleme:
Aus einer Liste von 30 möglichen gesellschaftlichen Problemthemen konnten die Jugendlichen ihre zurzeit größten Probleme auswählen. Von mehr als jedem zweiten Jugendlichen und damit an erster Stelle werden die subjektiv empfundenen „zu hohen Mieten“ genannt (57 %). An zweiter Stelle steht der Mangel an Parkmöglichkeiten mit 49 %.
Zufriedenheit mit der Stadt:
Wie zufrieden sind die Stuttgarter Jugendlichen mit verschiedenen infrastrukturellen Angeboten in ihrer Stadt? Eine hohe Zufriedenheit erfahren die „Einkaufsmöglichkeiten“, die in Stuttgart geboten sind (sehr zufrieden: 43 %, zufrieden: 46 %, unzufrieden: zwei Prozent, sehr unzufrieden: 0  Prozent), gefolgt von den „öffentlichen Verkehrsmitteln“, die zu 32 % mit sehr zufrieden und zu 39 % mit zufrieden bewertet sind.
In der Mehrheit zufrieden sind die Jugendlichen auch mit den kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen, dem Freizeit- und Erholungsangebot sowie den Sportanlagen. Nur bei zwei Bereichen überwiegen bei den Jugendlichen die unzufriedenen Stimmen: „Wohnungsangebot“ (sehr zufrieden / zufrieden: 21 %; sehr unzufrieden / unzufrieden: 23 %) und die „Lernausstattung an Schulen“ (sehr zufrieden / zufrieden: 28 %; sehr unzufrieden / zufrieden:
35 %), allerdings bei jeweils relativ hohen Anteilen von „Teils/teils“-Antworten (34 25 %). Beim Thema Wohnungsangebot“ haben sich zudem 21 % der Befragten bei der Bewertung enthalten („weiß nicht“).
Die Jugendbefragung fand von Oktober bis Dezember 2010 statt. 4.391 Jugendliche, die zwischen 15 und 21 Jahren alt und mit Hauptwohnung in Stuttgart gemeldet sind, wurden nach dem Zufalls­prinzip ausgewählt und schriftlich gebeten, an der Befragung auf freiwilliger Basis teilzunehmen. Die Teilnahme an der Befragung erfolgte online. 1.377 Jugendliche beteiligten sich an der Erhebung.
 

Spiel des Monats


Graben Sie sich als Wurm durch den Untergrund und jagen Sie die Dorfbewohner.

 

 

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