Die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss in Deutschland ist rückläufig.
Lag ihr Anteil an allen Schulabgängern im Jahr 2000 noch in zehn Bundesländern bei mehr als 10 %, so übertreffen gegenwärtig nur noch Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt diese Marke. Besonders ausländische Schüler haben zugelegt – die Abbruchquote ist bei ihnen von 20 auf 14 % gesunken. Erfolge kann die Bildungspolitik auch auf anderen Feldern verzeichnen: So hat der Anteil der Ganztagsschüler an allen Grundschülern in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Und am anderen Ende des Altersspektrums ist auch die Zahl der Hochschulabsolventen pro Jahrgang gestiegen – so die Ergebnisse einer bundesweiten Untersuchung des Instituts der
deutschen Wirtschaft.