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Montag, den 05. Dezember 2011 |
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Was früher als "Klassenkloppe" galt, kommt im 21. Jahrhundert als "Cybermobbing" daher. Virtuell und anonym fallen Kinder und Jugendliche dabei im Internet gezielt übereinander her. Oft mit fatalen Folgen. Eine repräsentative Studie der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt: Mehr als jeder dritte Jugendliche war schon einmal Opfer des Mobbings via Internet. Und jeder Zehnte ist nach eigener Aussage selbst schon einmal Täter gewesen.
Sogar jeder Fünfte hält es für wahrscheinlich, selbst einmal zum Täter zu werden. Besonders deutlich zeigt sich dies bei denjenigen, die das Internet täglich mehr als drei Stunden nutzen. Ihre Bereitschaft, selbst zum Mobber zu werden, ist deutlich höher als die des Durchschnitts. Traurige Hitliste der virtuellen Attacken: Drohungen und Beleidigungen (18 %), gefolgt von übler Nachrede (13 %) bis zu Identitätsmissbrauch (8 %) und unberechtigter Weitergabe privater Mails oder Fotos (3 %).
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